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Orange verschickt Internet-Nachrichten per Gratis-SMS

Antworten bei Facebook, Twitter, G-Mail kosten hingegen
Von Lars Hessling
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Orange verknüpft ab sofort SMS mit verschiedenen Internetportalen. Der Mobilfunkanbieter informiert seine Kunden über eingehende Nachrichten und erlaubt Antworten auf E-Mails oder Postings per Kurznachricht. Doch während der Empfang dieser SMS im In- und Ausland kostenlos ist, berechnet Orange für ausgehende SMS den Preis laut Tarif. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Nachrichten Links zu Seiten im Internet enthalten. Wer diese bewusst oder versehentlich öffnet, zahlt die üblichen Datenkosten seines Tarifs – dies kann gerade im Ausland teuer werden.

Zunächst Facebook, Twitter, G-Mail und Musik-News

Eine Orange-Grafik zeigt Logos für Facebook, Twitter und E-Mail.Orange Link erlaubt die Interaktion per SMS zunächst mit Facebook, Twitter und G-Mail. Orange nennt den neuen Dienst Orange Link und vermarktet ihn im Rahmen der World-of-Entertainment-Strategie. Als Beispiele für unterstützte Internet-Angebote nennt der Mobilfunkanbieter die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter, aber auch Google E-Mail-Angebot G-Mail und das hauseigene Musikangebot Musik-News aus dem Orange Music-Katalog . Im Laufe der Zeit will der Mobilfunkanbieter weitere Online-Angebote in den Dienst integrieren.

Nutzer legt Anzahl und Zeitraum der SMS fest

Interessenten an Orange Link können sich mit ihren Orange-Zugangsdaten auf einer eigens für den Dienst eingerichteten Anmeldeseite [Link entfernt] registrieren. Wer nicht riskieren möchte, dass er bei zu vielen SMS den Überblick verliert, kann eine maximale Anzahl von Kurznachtrichten pro Tag festlegen. Ausserdem dürfen Kunden bei den sozialen Netzwerken entscheiden, von wem sie wie viele Nachrichten enthalten möchten. Damit Orange Link den nächtlichen Schlaf nicht stört, ist ebenfalls eine Beschränkung auf einen bestimmten Zeitraum pro Tag möglich.

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