DVB-T

Reges Interesse von Privat-Unternehmen an DVB-T in der Schweiz

Medienbehörde Bakom veröffentlicht Bedürfnis-Analyse
Von mit Material von dpa
Kommentare (4579)
AAA
Teilen

Die Medienbehörde Bakom hat jetzt die Ergebnisse der Bedürfnis-Analyse zum Betrieb von DVB-T-Sendernetzen für private TV-Anbieter in der Schweiz veröffentlicht. Die Behörde hat hierzu 21 Stellungnahmen erhalten. Hierbei zeigt sich, dass zahlreiche Unternehmen Interesse an einer regionalen DVB-T-Verbreitung in der Schweiz haben.

Grundsätzlich ist das Interesse an DVB-T-Frequenzen recht vielfältig und konkret. So haben insbesondere Telekommunikationsunternehmen ein Interesse bekundet, aber auch der Medienkonzern ProSiebenSat.1 oder Einzelsender wie Bibel TV. Während sich das Interesse dabei teilweise auf die Ballungszentren Zürich, Bern, Basel sowie auf die Inner- und die Ostschweiz richtet, ist auch die Rede von einem nationalen DVB-T-Netz. Eine allfällige Erstellung eines nationalen Netzes werde aber noch von technischen und wirtschaftlichen Abklärungen abhängig gemacht, so das Bakom.

Auf regionaler Ebene fällt das Hauptinteresse für Frequenzen - erwartungsgemäss - auf den Raum Zürich. Dabei richtet sich der Fokus zweier Unternehmer auf das Gebiet des Kantons Zürich, während sich ein Interessent auf ein DVB-T-Netz im Züricher Oberland konzentriert. Interesse besteht zudem am Aufbau eines DVB-T-Netzes im Arc Jurassien, in der Region Freiburg/Waadt, in der Ostschweiz und in der Agglomeration Basel.

Teilen