Aufpreis

sunrise: SMS kosten künftig 2 Rappen mehr

Auch Verbindungsaufbau im Festnetz wird teurer
Von Thorsten Neuhetzki
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Die Umstellung der Mehrwertsteuer von bisher 7,6 auf künftig 8 Prozent nutzt der Telekommunikationsanbieter sunrise, um bei einigen Produkten die Preise zu erhöhen. Dabei steigen die Preise aber weitaus deutlicher als es bei einer Steuererhöhung um 0,4 Prozentpunkte angebracht wäre. Betroffen davon sind auch alle Bestandskunden. Alle anderen Preise werden jedoch nicht erhöht, weil die Mehrwertsteuererhöhung hier von sunrise übernommen wird.

Betroffen von der Preiserhöhung sind die einmaligen Verbindungsaufbaukosten für Anrufe vom Festnetz sowie der Preis für SMS. Zum 1. Januar 2011 werden sie um jeweils 2 Rappen erhöht. Die höheren Steuern bei den Mobilfunktarifen, Breitbandanschlüssen und Festnetzangeboten übernimmt das Unternehmen weitgehend selbst.

Von der Preiserhöhung um 2 Rappen pro SMS sind nach Angaben von sunrise weniger als die Hälfte der Kunden betroffen: Im Prepaid-Bereich nutzt schon heute die Mehrheit der Kunden den dayflat-SMS-Tarif, der nicht erhöht wird. Auch die Mehrzahl der Postpaid-Kunden nutzen nach Unternehmensangaben SMS-Promotionen, Flatrates oder von Inklusiv-SMS in der Abo-Grundgebühr, wie zum Beispiel bei den Sunrise/MTV-Jugendangeboten. Diese Angebote ändern sich preislich nicht.

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