Verkauf

Orange Schweiz: Übernahme durch Apax-Fonds abgeschlossen

France Télécom sah keine Perspektive mehr in der Schweiz
Von Susanne Kirchhoff
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Die Matterhorn Mobile S.A. (ein Unternehmen, das sich indirekt mehrheitlich im Besitz von Apax betreuten Fonds befindet) hat heute die Übernahme von Orange Suisse abgeschlossen, nachdem der Verkauf von Orange Suisse von der Wettbewerbskommission (WEKO), dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) genehmigt wurde. Damit ist die Matterhorn Mobile ab sofort neue Eigentümerin der Orange Suisse.

Gabriele Cipparrone, Partner bei Apax Partners, kommentiert den Abschluss: "Orange Schweiz hat im letzten Jahr den Turnaround geschafft und sehr gute Resultate erzielt. Alle Indikatoren zeigen in die richtige Richtung. Wir sind optimistisch, dass Orange Schweiz sich ausgezeichnet auf dem Schweizer Markt entwickeln wird und eine positive Zukunft vor sich hat."

Thomas Sieber, CEO von Orange Suisse, sagt: "Wir freuen uns sehr, mit Apax einen kompetenten und langfristig denkenden neuen Besitzer zu haben, der es uns erlaubt, unsere Wachstumsstrategie mit den dafür notwendigen Investitionen weiterzuführen. Unser Ziel bleibt dabei, unseren Kunden ein erstklassiges Netzwerk und den besten Kundenservice zu attraktiven Preisen anzubieten."

WEKO verhinderte Fusion von Orange und Sunrise

Der französische Telekommunikationsriese France Télécom hatte im Dezember Orange Suisse für umgerechnet 1,953 Milliarden Franken an die Beteiligungsgesellschaft Apax Partners verkauft. Orange ist nach Swisscom und Sunrise derzeit die Nummer drei auf dem Schweizer Markt. Zuletzt hatte Orange laut France Télécom etwa 1,6 Millionen Kunden.

Bereits seit längerem hatte France Télécom versucht, Orange zu verkaufen. Eine Fusion mit Sunrise hatte die WEKO jedoch im Frühjahr 2010 aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken untersagt.

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